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INTERVIEWS

„Ich wollte ‚Elvis Presley’ sein!“
(Interview mit Suzi Quatro in Rheinbach, 16. Juli 2010)

Suzi Quatro, geboren 1950 in Detroit/Michigan, ist einer der größten weiblichen Rock-Stars der Musikgeschichte. Seit den frühen 70er Jahren begeistert sie ihr Publikum mit ihrer dynamischen Bühnenshow und mit Welt-Hits wie „Can The Can“, „48 Crash“, „If You Can’t Give Me Love“ und „Stumblin’ In“, letzterer ursprünglich zusammen mit Chris Norman von „Smokie“ aufgenommen. Stark inspiriert und beeinflusst wurde Suzi Quatro von Elvis, dessen glühender Fan sie seit 1956 ist. In Rheinbach sprach sie im Juli 2010 vor ihrem Auftritt beim Festival „Rheinbach Classics“ mit Peter Beines von „The King’s World“ über Elvis, Graceland und James Burton.


Hallo Suzi! Es ist sehr schön, Dich zu treffen und eine große Freude, mit Dir sprechen zu können.

Gerne! Ich freue mich auch.


Uns geht es natürlich in erster Linie um Elvis Presley, weswegen ich hauptsächlich über Deine Verbindung zu Elvis sprechen möchte. Man sagt, Du seiest ein großer Elvis-Fan und Elvis habe Dich sehr beeinflusst. Wie kam das?

Ich habe Elvis zum ersten Mal 1956 im Fernsehen erlebt, als er „Don’t Be Cruel“ sang. Das war in der „Ed Sullivan Show“. Ich war total begeistert. Ich war erst sechs Jahre alt, weißt Du, aber ich war wie gebannt. Von diesem Tag an wollte ich ‚Elvis Presley’ sein! (Lacht)


Es heißt, Elvis habe Dich nicht nur musikalisch beeinflusst, sondern habe Dich auch bezüglich Deiner Bühnengarderobe inspiriert, vor allem durch sein Lederoutfit im NBC-TV-Special im Jahr 1968. Stimmt das?

Ja, absolut. Ich war all die Jahre über in ihn verliebt. Ich hatte schon meine eigene Band und suchte nach einem Image. Dann sah ich das Comeback-Special im Fernsehen und beschloss, künftig auf der Bühne Lederklamotten zu tragen. Heute Abend werde ich aber nur eine Lederjacke und dazu eine Blue Jeans anziehen. In einem Lederjumpsuit würde ich da oben kaputt gehen; es ist einfach zu heiß heute.


Nach dem 1968er Comeback-Special ging Elvis wieder regelmäßig auf große USA-Tourneen und spielte oft in Las Vegas. Er ist auch einige Male in Deiner Heimatstadt Detroit aufgetreten. Hast Du jemals eine seiner Shows besucht?

Nein. Ich habe ihn nie live erlebt und ihn auch nie getroffen. (Schaut traurig zu Boden und stockt) Berühmt ist ja die Geschichte, wie Elvis mich 1974 nach Graceland eingeladen hat, nachdem er meine Version von „All Shook Up“ gehört hatte. Er lud mich ein, zu kommen und ihn zu treffen. Aber ich habe ‚Nein’ gesagt. Ich war irgendwie einfach noch nicht so weit, ihn persönlich zu treffen. Doch ich denke, dass nichts ohne Grund passiert. Ich habe später einen Song für ihn geschrieben, „Singing With Angels“. Ich glaube, ich hätte dieses Lied nie geschrieben, wenn ich Elvis getroffen hätte.


„Singing With Angels“ ist ein schönes Lied. Du hast es mit Elvis’ originalem Begleitchor „The Jordanaires“ und mit James Burton aufgenommen, der Elvis’ Leadgitarrist in seinen großen Konzertjahren war und später viele Jahre Leadgitarre für Dich gespielt hat.

Hach ja, James Burton. Mein James!


Hast Du vielleicht eine Botschaft für ihn? Wir kennen ihn gut.

Hallo, mein James! (Lacht) Ich liebe Dich! Du bist der beste. Du weißt, wie sehr ich Dich schätze. Ich hoffe, Dich bald einmal wieder zu sehen, mein Freund.


Außer „All Shook Up“ fällt mir noch ein weiterer Song ein, den Du von Elvis aufgenommen hast, und das ist „Fever“.

Oh, weißt Du, ich habe im Laufe der Jahre noch einige Songs mehr von Elvis aufgenommen und auch auf der Bühne gespielt. Es sind insgesamt fünf oder sechs Songs von ihm, „Heartbreak Hotel“ zum Beispiel und „Jailhouse Rock“ und auch „Trouble“. Heute Abend ist aber keiner vorgesehen.


Das ist aus unserer Sicht sehr schade, aber nichts desto weniger freuen wir uns sehr auf Deine Show! Es war eine große Freude, dass wir mit Dir sprechen konnten. Vielen Dank dafür!

Und ich danke Dir!
















Interview: Peter Beines, Fotos: Sandra Beines

Veröffentlichung, Weitererbreitung und/oder Abdruck, sei es vollständig oder in Teilen,
nur mit ausdrücklicher schriftlicher Genehmigung von „The King’s World“.


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